der langjährige Empfangs-Chef des Bayerischen Hof in München berichtet aus seinem schwulen Leben: von der Nachkriegszeit und den prominentesten Gästen: Bundespräsident Heuss & Soraya, Elvis und Kommissar Bienlein auf Schwulenjagd ... zur CSD-PRIDE-WEEK im www.forummuenchen.org - dort gibt es auch seine Erinnerungen gedruckt.
Erich Haas kurz vor seinem 95. Geburtstag zur CSD-PRIDE-WEEK im Forum München
Erich Haas kurz vor seinem 95. Geburtstag zur CSD-PRIDE-WEEK im Forum München

Erich Haas ist ein Mann mit spannendem Leben: Als Empfangs-Chef des Bayrischen Hof in München ist er in der Nachkriegszeit allen wichtigen Leuten in München begegnet, denn das "Vier Jahreszeiten" war noch längere Zeit von den Amerikanern okkupiert, dort hatte sich schon in den zwanziger Jahren die "Thule-Gesellschaft" getroffen, mit Hakenkreuzen ... aber das ist eine andere Geschichte.

Erich ist in jener Zeit in Siebenbürgen aufgewachsen, als Sohn des Kurator des Evangelischen Landesbischofs, der gleichzeitig so etwas wie der Sprecher der Deutschsprachigen in Rumänien war, (ausser den katholischen Donauschwaben?). Nach Abitur und erstem Militärdienst und Einsatz im Krieg gegen die Russen kam er in den Dienst der Deutschen Gesandtschaft in Bukarest, floh in den vierziger Jahren über Ungarn nach Wien, kam kurz noch zu Ribbentrop in Berlin, bis er nach letztem Übersetzer-Dienst für die rumänische Exil-Regierung in Wien mit der Familie nach Niederbayern floh.

Die Hotelausbildung im Rheinland empfahl ihn nach München, wo er mit Herrn Volkardt den zerbombten Bayrischen Hof Zimmer für Zimmer wieder bewohnbar machte und vermietete ... bis die Zeiten wieder besser wurden und Leute wie Asbach und Henkell*, Theodor Heuss, Gina Lollobrigida, Elvis und Farah Dibah seine Gäste wurden. (Gästeliste)

Später auf Rhodos leitet er eine Bungalow-Hotel-Anlage für einen Onassis-Verwandten, während dort die "Kanonen von Navarone" gedreht werden, im Beisein der griechischen Königsfamilie und dem rumänischen König (?) Michael, dann leitet er ein Hotel in Kenia, eines in Düsseldorf und arbeitet bis zu letzt für die Schörghuber-Gruppe (Sheraton) in München.

Von 1946 lebt er bis 1988 mit seinem Freund Klaus, und erzählt auch heute noch gern im Völklinger Kreis der queeren ManagerInnen aus seinem Leben, von den Reisen nach Amsterdam und Amerika, von Ethik im Geschäftsleben und der Treue.

Sein Buch erscheint im Frühjahr 2009 rechtzeitig zu seinem 90. Geburtstag in der Reihe Lebensgeschichte des Forum Homosexualität München, Lesben und Schwule in Geschichte und Kultur

*Die Rheinreise von Erich und Klaus war eine gemeinsame Einladung der beiden Stammgäste Asbach und Henkell.
Vita im Überblick
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